Lexikon
Desensibilisierung
Auch bekannt als: Desensibilisierungsphase
Kurz erklärt
Desensibilisierung bezeichnet in der EMDR-Therapie die vierte Phase, in der eine belastende Erinnerung mit bilateraler Stimulation verarbeitet wird, bis sie deutlich weniger Belastung auslöst.
In der Desensibilisierungsphase hält die Klientin die Erinnerung kurz im Bewusstsein, während Sets bilateraler Stimulation folgen. Zwischen den Sets fragt die Therapeutin knapp nach, was gerade wahrgenommen wird, und lenkt die Aufmerksamkeit gegebenenfalls auf den nächsten Aspekt. Häufig tauchen dabei neue Bilder, Gedanken oder Körperempfindungen auf. Die Phase endet in der Regel, wenn der SUD-Wert bei 0 oder 1 liegt.